Die Dänische Küstenbehörde Die Dänische Küstenbehörde (Kystdirektoratet) - eine Division unter dem Ministerium für Transport - ist der statliche Ratgeber in bezug auf Küstenschutz. Die Dänische Küstenbehörde baut und pflegt den statlichen Küstenschutz an der Westküste von Jutland. Andere Aufgaben sind Hafenbetrieb, Vertiefungen und Sturmflutwarnungen für die ganze Westküste Jutlands und das Wattenmeer.
Die Westküste Dänemarks ist eine sandige Küste. Um den natürlichen Küstenrückgang zu stoppen – verursacht durch Wellen und Strömung – werden seit 1875 Maßnahmen zum Küstenschutz an der Westküste durchgeführt.
Heute wird Sandvorspülung als Küstenschutzmaßnahme verwendet: Mit einem Spezialschiff (Saugbagger) wird der Sand vom Meeresboden i 20 m Tiefe aufgesaugt und im Laderaum des Schiffes zur Küste transportiert. Vor der Küste wird der Sand mit Wasser vermischt und im Bogen über den Schiffsbug etwa 30 m vor das Schiff geworfen. Hier lagert sich der Sand auf dem küstennahen Meeresboden ab und kann hierdurch den Küstenrückgang reduzieren.
Im Jahr werden insgesamt 3,6 Mio. m3 Sand an der Westküste vorgespült. Die Kosten teilen sich Staat, Landkreis und Gemeinden.